
Die Trainer mit den Neuzugängen bei der SG Riedöschingen/Hondingen. Oben von links: Oliver Gilly, Keven Harnest, Chefcoach Fabio Berrer und Robert Kremer. Unten von links die Neuzugänge: Robin Bäurer, Stephan Ohnmacht und Felix Rost.Foto: Hans Herrmann
Für die SG Riedöschingen/Hondingen nimmt der frühzeitige Klassenerhalt in der Bezirksliga-Saison 2026/27 absolute Priorität ein. Nachdem das Team vom jungen Trainer Fabio Berrer in der vergangenen Saison bis zum letzten Spieltag zittern musste und nur auf Grund des besseren Torverhältnisses den Klassenerhalt schaffte, hofft man nun auf eine weniger nervenaufreibende Runde.
Der 25-jährige Chefcoach Fabio Berrer, der von Co-Trainer Keven Harnest und Torhütertrainer Andreas Metzger kompetente Unterstützung findet, setzt weiterhin auf das Kollektiv. Vor allem mit Eigenschaften wie einer guten Physis sowie vorbildlicher Mentalität stellt er in seinem Team grundlegende Tugenden für diese Ziel fest. Er setzt vor allem auf einen weiteren Lernprozess und hofft besonders im Abschluss auf mehr Cleverness. „Wir haben oft unglückliche Punkte liegen lassen und wurden für unseren Einsatz nicht belohnt“, sah er zuletzt sein Team einige Male unter Wert geschlagen. Dies soll nun in der kommenden Saison wesentlich besser werden.
Stephan Ohnmacht soll für Torgefahr sorgen
Mit dem prominenten Neuzugang und Vollblutstürmer Stephan Ohnmacht, der schon beim Oberligisten FC Rielasingen-Arlen oder bei der DJK Donaueschingen bis in die Verbandsliga auf Torejagd ging, erhofft man sich auf noch mehr Torgefahr. Gerade auf dieser Position mit einem echten Knipser war in den vergangenen Jahren nach dem Aufstieg bei der SG eine echte Baustelle zu erkennen. Der 31-jährige Torjäger legte in den vergangenen zwei Jahren eine Pause ein, will es aber unter der Regie seines Kumpels Fabio Berrer noch einmal wissen. Mit den beiden 19-jährigen Talenten, dem Offensivspieler Robin Bäurer aus der eigenen Jugend sowie Felix Rost für die Defensive aus der A-Jugend der SG Bräunlingen, findet der Kader weitere Ergänzung. Mit Mittelfeldspieler Muhammed Tandogan, der zum TuS Blumberg wechselt, verliert man allerdings einen starken Mittelfeldspieler. Bei weiteren ein bis zwei Akteuren steht hinter dem Weitermachen noch ein Fragezeichen.
Aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit sowie dem außergewöhnlichen Teamgeist, der bereits in der ersten Trainingseinheit wieder zu verspüren war, will man die Herausforderung Bezirksliga als höchstklassige Mannschaft der Region Blumberg erneut annehmen. „Wenn wir aus unseren Fehler gelernt haben, sehe ich mit einem guten Bauchgefühl der weiteren Mission Bezirksliga-Klassenerhalt entgegen“ baut Chefcoach Fabio Berrer auf seine Mannschaft.
Verein sieht Kader gut aufgestellt
Auch für die beiden sportlichen Leiter Oliver Gilly (SV Hondingen) sowie Robert Kremer (FC Riedöschingen) ist das gemeinsame Ziel Klassenerhalt auf Grund des vorbildlichen Zusammenhaltes eine realistische Option. Mit knapp 20 Spielern sieht man den Kader gut aufgestellt. Nachdem man sich als Halbfinalist im Bezirkspokal für den Verbandspokal qualifizierte, kann man sich am Samstag, 18 Uhr, mit dem Heimrecht gegen den Hochrhein-Landesligisten FC 08 Tiengen auf dem Sportgelände in Riedöschingen auf einen hochgradigen Gegner freuen.







Hondingen liegt nordöstlich der Kernstadt von Blumberg und östlich von Riedböhringen. Am westlichen Ortsrand fließt der Mühlbach. Westlich des Ortes verläuft die B 27 und südlich die Landesstraße L 185. Nordöstlich erstreckt sich das 1,76 ha große Naturschutzgebiet Hondinger Zisiberg.